Windkraft

Inhalt drucken

Weitere Informationen

Fakten, die Sie bitte vergleichen möchten!

Wirtschaflichkeit von Windanlagen

Was ist ein Windgenerator

Windrad-Windräder

Windanlagen

Was bringen Esuwi – Klein- Windanlagen?

Leitfaden zur Errichtung einer

Kleinwindkraftanlage

 

Wozu eine Kleinwindkraftanlage?

Die steigenden Preise der Energiewirtschaft veranlassen uns, darüber nachzudenken, etwas gegen die Preistreiberei zu unternehmen.

Es liegt nahe, die kostenlose Energie zu nutzen, um den eigenen

Stromverbrauch zu unterstützen. Sie ist leicht aufzubauen und preislich attraktiv.

Hier wollen wir gezielt auf die Möglichkeiten eingehen, die uns die Windenergiebranche bietet.

Zunächst einmal müssen wir drei Formen der Kleinwindkraftanlagen und ihrer Nutzung unterscheiden:

 

1. Anlagen zur Netzeinspeisung nach EEG(Erneuerbares Energie Gesetz)

2. Anlagen zur Hausnetzeinspeisung (Selbstverbrauch)

3. Anlagen zur autarken Versorgung (Inselanlagen)

 

zu 1.

Bei den Anlagen zur Netzeinspeisung kommt es darauf an, einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen,

bei dem der produzierte Strom ins öffentliche Netz eingeleitet wird. Ein Zähler hält die Anzahl der

erzeugten Kilowattstunden fest, nach dem dann eine Vergütung durch den Energieversorger erfolgt.

Hier werden pro Kilowattstunde derzeit je nach Tarif zwischen 9 und 11 Cent vergütet (Stand 2010/11).

Der Anlagenbetreiber ist selbstständiger Unternehmer und mit dem Energieunternehmen vertraglich

verbunden.

Wir finden diese Anlagen meist auf landwirtschaftlichen, ausgewiesenen Flächen.

 

zu 2.

Bei den Anlagen zur Hausnetzeinspeisung soll der erzeugte Strom direkt ins eigene Hausnetz

einfließen. Dieser Strom wird vorrangig verbraucht, so dass nur noch der Mehrbedarf vom

Energieversorger eingekauft wird.

Dies erfolgt mittels eines Netzwechselrichters, wie wir ihn von Photovoltaikanlagen kennen. Einige

Netzwechselrichter müssen vom Elektriker fest angeschlossen werden, andere Modelle wiederum

können einfach in eine Steckdose eingesteckt werden, was den Montageaufwand und damit

entstehende Kosten erheblich reduziert.

Hierbei handelt es sich meist um kleine Anlagen, die speziell in Wohngebieten Einzug finden. Man

sieht sie auf Dächern oder als Freilandaufstellung.

 

zu 3.

Bei den Anlagen zur autarken Versorgung handelt es sich um sogenannte Inselanlagen.

Diese Inselanlagen kommen überall dort zum Einsatz, wo entweder kein Feststromanschluss

vorhanden ist, oder als sogenannte Backup Systeme, um bei einem evtl. Stromausfall eine

Versorgung sicherzustellen.

Bei diesen Anlagen wird die erzeugte Energie mittels eines sogenannten Ladereglers in spezielle

Batterien geleitet. Aus diesen Batterien lässt sich dann bei Bedarf der Strom entnehmen, entweder als

Niederspannung von z.B. 12 oder 24Volt, oder aber mittels Spannungswandler auf 230V oder 380V umformen.

 

Wie funktioniert eine Windkraftanlage?

Um ein besseres Verständnis zu erhalten, wie eine Windkraftanlage aufgebaut ist, wollen wir uns

einige verschiedene Varianten anschauen und vergleichen. Dazu wollen wir jedoch nicht allzu

technisch ausführen, um den Überblick zu behalten.

Es gibt zwei grundlegende Bauarten von Windgeneratoren:

 

Generator mit Getriebe

Die im Wind enthaltene Strömungsenergie setzt den Rotor einer Windkraftanlage (WKA) in

Bewegung.

Durch die Drehung des Flügels entsteht mechanische Energie, die auf einen Generator übertragen wird.

Dieser Generator wandelt die mechanische Energie in elektrische Energie um.

Entsprechend der Generatorbauart ist zwischen Rotor und Generator ein Getriebe geschaltet.

Durch die Veränderung der Windgeschwindigkeit ändern sich auch die Drehzahl einer WKA und die

Stromfrequenz am Generator. Der so nicht nutzbare Strom (Ungleichmäßiger Wechselstrom) wird

dann durch den nach geschalteten Frequenzumrichter erst in Gleichstrom und dann in netzverträglichen

Wechselstrom umgewandelt.

 

Vorteil:

·         langsamere Drehzahlen ermöglichen durch Übersetzung und Getriebe eine hohe Spannung

 

Nachteil:

·         hoher Wartungsaufwand, somit kostenintensiver Unterhalt.

 

Getriebelose Generatoren

Die Windenergie setzt den Generator in Bewegung. Die Energie wird direkt als Bewegungsenergie

mittel einem Magneten in Strom umgewandelt und abgeführt.

Diese Art von Generatoren gibt es als Innen- oder Aussenläufer, je nach Anordnung der Magnete.

Dieses Prinzip finden wir z.B. in Fahrraddynamos wieder.

 

Vorteile:

·         Einfach aufgebaut, ohne Wartungsaufwand

·         hohe Drehzahl lässt die Flügelsilhouette schnell "verschwinden" und transparent erscheinen

·         hohe Effizienz bei kleiner Bauform

 

Nachteil:

·         eine höhere Geräusch Belastung bedingt durch die höheren Drehzahlen

 

Geschichte der Windkraftanlagen

Die heutigen Windkraftanlagen entwickelten sich aus der Windmühlentechnik und dem Wissen über

die Aerodynamik. Die ersten Anlagen zur Stromerzeugung sind Ende des 19. Jahrhunderts

entstanden.

1920 zeigte Albert Betz, dass physikalisch bedingt höchstens 59,3 Prozent der Energie des Windes

nutzbar sind. Seine Theorie zur Formgebung der Rotorblätter ist auch heute noch Grundlage für die

aerodynamische Auslegung der Anlagen.

Mit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 begann der Aufschwung der Windenergie auch in

Deutschland. Ende der 1990er-Jahre sorgten die politischen Rahmenbedingungen für einen Boom der

Windkraftanlagenhersteller und förderten die industrielle Fertigung. Die Entwicklung führte zu immer

größeren Anlagen mit verstellbaren Rotorblättern und variabler Drehzahl.

 

Heutige Bauformen

Es gibt unterschiedliche Arten von Windgeneratoren. Folgende Bauformen sind am Markt zu finden:

Horizontalläufer: Windkraftanlagen mit horizontaler Rotorachse müssen der Windrichtung

nachgeführt werden. Der Generator ist horizontal drehbar auf dem Mast angebracht. Eine

Windfahne dreht den Generator automatisch in den Wind.

Vertikalläufer: Windkraftanlagen mit vertikaler Rotationsachse gibt es unter anderem als

Savonius-Rotor oder Darrieus-Rotor. Hierbei wird die Anlage nicht in den Wind nachgeführt.

Wenn man sich an den großen Windanlagenbauern orientiert, stellen wir schnell fest, dass für

effektive Anlagen ausschließlich die Horizontalläufer, d.h. die klassischen "Windmühlen" zum Einsatz

kommen. Dies beobachten wir, wenn wir durch das Land fahren und die Windparks betrachten.

Daher werden wir zunächst auf die klassische Bauform unsere Überlegungen zur Anschaffung einer

Kleinwindanlage ausweiten.

 

Leistung einer Windanlage

Die Nennleistung, manchmal auch als installierte Leistung bezeichnet, gibt eine Windkraftanlage bei

der Nennwindgeschwindigkeit ab. Sie ist immer größer als die Auslegungswindgeschwindigkeit und

liegt meist zwischen 12 und 16 m/s (Windstärke 6 bis 7 Bft). Oberhalb der Nennwindgeschwindigkeit

wird die Leistung der Anlage konstant gehalten, da sonst die Belastungen auf alle

Anlagenkomponenten zu Überlastungen führen würden.

Bei sehr großen Windgeschwindigkeiten

wird die Anlage abgeschaltet, um Schäden zu vermeiden.

Größere Anlagen 2 oder  3 KW sind vom Installationsaufwand in Wohngebieten meist nicht mehr machbar

und vor allem finanziell nicht mehr als wirtschaftlich zu betrachten.

Bei einer Windanlage ist davon auszugehen, dass die angegebene Nennleistung meist nur selten und

in Böen erreicht werden kann.

Vielmehr ist die Dauerleistung entscheidend, die in der Regel mit ca. 30% der Nennleistung erreicht werden kann!

 

Beispiel: Wir entscheiden uns für eine Kleinwindanlage mit einer Nennleistung von 3000 W. Diese

werden bei einer Windgeschwindigkeit von 9,5m/s erreicht. Da wir jedoch keine konstante

Durchschnittswindgeschwindigkeit von 9,5 m/s haben, legen wir einen Durchschnitt von 4-5m/s zugrunde

(Durchschnittliche Werte für norddeutsche Tiefebene).

Hier werden bei unserer Beispielanlage der ca. 850 Watt an Dauerleistung erzeugt.

Diese Dauerleistung führt zu 20,4 kw Leistung am Tag. (850 W x 24Std.)

Der Jahresertrag solch einer Anlage kann mit ca. 7500 kw angegeben werden!

(vorausgesetzt die Windverhältnisse stimmen).

Einige  Standorte werden sicherlich weniger einige aber deutlich mehr als die vorausgesagten Werte erreichen, da unterschiedliche

Faktoren der Aufstellung unterschiedliche Wirkungen auf die Erträge haben werden.

In Zeiten des Internets können wir uns jedoch in verschiedenen Internetforen die Erträge von

Kleinwindanlagen unseres ausgewählten Typs von Betreibern ansehen.

Wichtig bei Windanlagen ist die sogenannte Anlaufgeschwindigkeit. Dies ist die Geschwindigkeit, bei

der die Anlage anfängt sich zu drehen. Dabei wird allerdings noch kein Strom produziert. Erst wenn

die sogenannte Einschaltgeschwindigkeit erreicht wird, ist die Anlage in der Lage, den erzeugten

Strom umzusetzen.

Viele Windkraftanlagen haben ein magnetischen Haltmoment, der wie bei einem Fahrraddynamo einen Anlaufwiderstand bietet.

Erst wenn der Wind stark genug weht, kann dieser überwunden werden, so dass die Anlage anläuft.

Einige Anlagen laufen ohne Haltemoment. Diese sind dann klar im Vorteil,

wenn andere noch nicht genug Wind bekommen, um anzulaufen.

Wichtig ist bei der Produktauswahl eine Anlage rauszusuchen, die bei möglichst wenig Wind anläuft.

Wir werden viele Tage im Jahr haben, an denen der Wind nicht optimal weht. Dann ist es von Vorteil,

eine Anlage zu besitzen, die zumindest etwas Strom produziert, anstatt zu stehen.

Viele Hersteller werben mit horrenden Leistungskurven und Angaben von Nenngeschwindigkeiten.

Diese Leistungsangaben sind bei so hohen Windgeschwindigkeiten, die wir im Jahresdurchschnitt

niemals erreichen werden.

 

Überlegungen zur Anschaffung

Bevor wir uns überlegen, eine Kleinwindanlage zu errichten gibt es einige Punkte, über die es

nachzudenken gibt.

Zunächst einmal muss geklärt werden, wozu die Windanlage dienen soll. Zur Hausnetzeinspeisung

oder als Inselanlage.

Wenn wir uns über den Einsatzzweck im Klaren sind, werden wir den ausgewählten Standort prüfen

müssen.

 

Bei der Aufstellung eines Windgenerators spielt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle.

·         Ist die Hauptwindrichtung frei von Hindernissen, die Verwirbelungen verursachen können?

·         Ist der Generator hoch genug, um die Windenergie optimal auszunutzen?

·         Welche durchschnittliche Jahreswindgeschwindigkeit habe ich vor Ort?

·         Kann der Generator gefahrlos auf- und zu Wartungsarbeiten wieder abgebaut werden, bzw. erreicht werden?

·         Brauche ich eine Genehmigung? (Nachbar, Baubehörde, sonstiges)

 

Wind

Sicherlich ist das Windvorkommen von größter Bedeutung für die Errichtung einer Kleinwindanlage.

Die meisten Leute haben "immer Wind". Das mag in den meisten Fällen zunächst auch richtig sein.

Nun kommt es aber vornehmlich auf die Windenergie an, nicht auf die verwirbelten Winde, die uns

jede Woche den Gelben Sack durch den Garten wirbeln, oder sonntags das Kaffeegedeck vom Tisch

wehen.

Leider überschätzen wir die gefühlten Winde immer mit der tatsächlichen

Windgeschwindigkeit, die uns ein Messgerät anzeigen wird.

Eine Kleinwindanlage kann nur effektiv arbeiten, wenn der Energiegeladene Windstrom ausgenutzt

werden kann.

Dazu bietet Ihnen www.esuwi.com die Möglichkeit der Windmessung, im Shop unter Dienstleistungen.

Wenn wir also die Latte aus der Dachluke halten und merken, dass bei einem Meter über dem First

die Bänder sehr unruhig wehen, hilft nur die Ausbringung in die Höhe. Wenn die Bänder stramm

stehen, sollten wir noch einen guten Meter "Nachschlag" geben.

Wenn es um die Jahresdurchschnitts-Windgeschwindigkeit geht, finden wir Hilfe im Internet. Dort gibt

es vom Wetterdienst Windkarten für die jeweilige Region, auch Seewetterstationen und

Surfstationen geben Auskunft über die vorherrschenden Winde.

 

Mast

Ist nun der passende Ort für eine Installation gefunden, muss der Mast ausgesucht werden. Da der

Mast so hoch wie möglich sein sollte, wäre es sinnvoll, das man den Mast so ausführt, das man zu

Wartungsarbeiten an den Windgenerator kommen kann.

Wird der Mast schlanker ausgeführt muss dieser je nach Höhe mehrmals abgespannt werden.

www.esuwi.com bietet für alle Windkraftanlagen grundsätzlich unterschiedliche Varianten an.

 

·         Der abgespannte Mast.

·         Der starre Turm ohne Spannseile.

·         Der hydraulisch klappbarer Mast.

 

 

Genehmigung

Ob Sie eine Baugenehmigung für Ihre Kleinwindanlage bis 10m brauchen oder nicht, hängt in der Regel

immer vom jeweiligen Bundesland und des örtlichen Bauamtes ab.

Aber ab einer Bauhöhe über 10m benötigen Sie in jedem Fall eine Baugenehmigung.

www.esuwi.com bietet für alle Windkraftanlagen grundsätzlich die Übernahme der Bauvoranfrage

sowie auch die Übernahme des Bauantrags an.

 

Kosten einer Kleinwindanlage

Die Kosten für die Anschaffung einer Kleinwindanlage z.B. der  Esuwi 03-58-12 sind überschaubar.

Mit dieser Anlage erzielen sie vom ersten Tag an einen positiven Deckungsbeitrag!

Die entsprechenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen entnehmen sie bitte den Datenblättern, die wir zu jeder

angebotenen Windkraftanlage unter „ Return of Invest „ zum download für Sie bereitstellen.

Sie sollten sich jedoch im Vorfeld über die verschiedenen Anlagetypen und Leistungsklassen

ausführlich informieren.

 


Weitere Daten im PDF Format: